Sachsen-Anhalt„Selbstverständlich haben wir einen Regierungsauftrag“

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AfD-Anhänger jubeln im Alten Theater in Magdeburg.
AfD-Anhänger jubeln im Alten Theater in Magdeburg.
Sebastian Gollnow/dpa

Die AfD jubelt über ein Rekordergebnis in Sachsen-Anhalt. Ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund sieht die Partei schon als neuen Ministerpräsidenten – selbst wenn es nicht für eine absolute Mehrheit reichen sollte.

Von Tim Frehler, Dominik Fürst, Iris Mayer und Nicolas Richter, Magdeburg

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Es ist kurz nach halb neun am Sonntagabend, die Menge im Alten Theater in Magdeburg ruft begeistert „Uli, Uli, Uli“, dann ist es so weit. Der Wahlsieger Ulrich Siegmund tritt winkend auf die Bühne, neben ihm seine Frau Julia. Er ruft in den ohrenbetäubenden Jubel hinein: „Wir haben Geschichte geschrieben, liebe Freunde.“ Im ZDF liegt die AfD zu diesem Zeitpunkt bei 44 Prozent. Zur absoluten Mehrheit reicht es zwar nicht, als Siegmund die Bühne betritt. Aber so nah an der Macht war noch kein AfD-Politiker vor ihm.

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