LandtagswahlSachsen-Anhalt sucht seit der Wende nach Halt

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Naturromantik in Sachsen-Anhalt: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit seinen Eichen-Alleen zählt seit dem Jahr 2000 zum Unesco-Welterbe.
Naturromantik in Sachsen-Anhalt: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit seinen Eichen-Alleen zählt seit dem Jahr 2000 zum Unesco-Welterbe.
Andreas Vitting/IMAGO/imagebroker

Das Bundesland erlebte nach dem Ende der DDR einen besonders schwierigen Start. Bis heute leidet Sachsen-Anhalt am massiven Rückgang der Einwohnerzahl – besonders junge Frauen ziehen weg.

Von Jens Schneider

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Es könnte das klassische Schicksal der Provinz sein, dass das kleine, etwa in der Mitte Deutschlands gelegene Sachsen-Anhalt mit heute nur noch 2,1 Millionen Einwohner meist wenig wahrgenommen und manchmal geradezu übersehen wird. Und das, obwohl es dort eine Reihe von Orten gibt, mit deren Namen weltweit Besonderes verbunden wird. Sie würden eine lange, imponierende Liste ergeben, von der Lutherstadt Wittenberg bis hin zu Dessau, wo neben dem Bauhaus mit der Universität und den Meisterhäusern auch das bezaubernde Dessau-Wörlitzer Gartenreich eine große Geschichte hat – und heute ein Anziehungspunkt für Besucher ist, eine Zugstunde von Berlin entfernt.

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