Was macht Menschen politisch? Und wie bringt man Politik näher an die Menschen? Nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich Andreas Petrik beschäftigt. Der 57-Jährige ist Professor für Didaktik der Sozialkunde und für Politische Bildung am Institut für Politikwissenschaft der Uni Halle-Wittenberg. Er hat vor seiner Uni-Karriere als Gymnasiallehrer gearbeitet und berät in Sachsen-Anhalt Lehrerinnen und Lehrer im Projekt „Schule ohne Rassismus“. Petrik forscht zu Rechtsextremismus und Methoden der politischen Bildung – dazu gehören auch Planspiele und Szenariotechniken. Gute Voraussetzungen, um auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September zu schauen.
Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt„Man muss den Rechtsstaat nutzen, solange er noch da ist“
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Was wäre, wenn in Sachsen-Anhalt die AfD regiert? Ein Gespräch mit dem Politik-Professor Andreas Petrik über den Reiz von Autokratien, Widerstand gegen Demokratiefeinde und seinen Rat an Lehrer.
Interview von Iris Mayer
