Anschlag in BerlinGegen Kapitalismus und Energiewende

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Auch dieser Tunnel am Bahnhof Wannsee ist nach dem Stromausfall in Berlin unbeleuchtet.
Auch dieser Tunnel am Bahnhof Wannsee ist nach dem Stromausfall in Berlin unbeleuchtet. Michael Kappeler/DPA

Das Bekennerschreiben zum folgenschweren Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin zeigt die bizarre Ideologie der mutmaßlichen Täter. Die sozialdemokratische Innensenatorin spricht von „Linksterrorismus“.

Von Markus Balser und Roland Preuß, Berlin

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Die Sabotage, so wollen es die Täter verstanden wissen, sei notwendig gewesen. „Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll“, heißt es in dem Bekennerschreiben zum Anschlag auf Berliner Starkstromleitungen, der zu einem flächendeckenden Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt geführt hat – und dessentwegen am Dienstag die Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hat. Der Text wurde am Wochenende auf einem linksextremistischen Internetportal veröffentlicht. Darin reklamiert die „Vulkangruppe: Den Herrschenden den Saft abdrehen“ die Tat für sich. Die „Vulkangruppen“ sind den Behörden seit Jahren als Netzwerk gewaltbereiter Linksextremisten bekannt, das vor allem in Berlin und Brandenburg Anschläge begeht.

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Von Meredith Haaf

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