Analyse:Wie die SPD die Wahl gewonnen hat

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Ein Mann gibt in einem Wahllokal seine Stimme für die Landtagswahl im Saarland ab. (Foto: Oliver Dietze/dpa)

Die SPD gewinnt die Landtagswahl im Saarland haushoch, weil sie ihre Kernwählerschaft zurückgewinnen kann: ältere Menschen und Arbeiter. Grüne und FDP können nur bei den jungen Wählern punkten. Eine Analyse in Grafiken.

Von Berit Kruse und Sören Müller-Hansen

Der Jubel bei der Wahlparty der SPD im Saarland ist groß, als der Balken der ersten Prognose sich immer weiter nach oben schraubt und erst bei knapp 44 Prozent stehenbleibt. Wenn das Ergebnis nach Auszählung aller Stimmen nicht deutlich von den ersten Hochrechnungen abweichen würde, so könnte es sogar für die absolute Mehrheit für die Sozialdemokraten und ihre Spitzenkandidatin Anke Rehlinger reichen - und so kommt es dann auch. Das vorläufige Endergebnis zeigt 43,5 Prozent für die SPD. Diesen Kantersieg verdankt die Partei vor allem dem Umstand, dass sie ihre Kernwählerschaft zurückgewinnen kann: Menschen mit niedrigerem Bildungsstand, Seniorinnen und Senioren, Arbeiterinnen und Arbeiter.

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