An einem Dienstagnachmittag im Juni betritt Markus Frohnmaier, 25, ein junger Mann in Sneakers, Jeans und Pullover, einen russischen Supermarkt im Stuttgarter Norden. Zuerst tigert er zwischen Malosolnije-Gurken, Makrelen im eigenen Saft, Sprottenaufstrich und Bier Baltika hin und her. Dann verlangt er an der Fleischtheke den Geschäftsführer. Frohnmaier will über Wirtschaftssanktionen gegen Russland sprechen, jetzt.
Russland-Verbindungen der AfD:Achse der Vaterländer
Anhänger der Alternative für Deutschland setzten ihre Hoffnung auf Putin: Im Februar demonstrierten sie mit einem Schild in Erfurt gegen die Asylpolitik der Bundes- und Landesregierung.
(Foto: Michael Kappeler/dpa)Für die AfD wird Russland immer wichtiger. Mitglieder wie Markus Frohnmaier reisen nach Moskau und fordern ein Ende der Sanktionen. Doch nicht jedem in der Partei gefällt das.
Von Hannes Vollmuth
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