Russland und UngarnPutin verliert einen Freund – und jetzt?

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Im ungarischen Wahlkampf karikierten Anhänger der Tisza-Partei die Freundschaft zwischen Orbán und Putin als „sozialistischen Bruderkuss“ aus Sowjetzeiten.
Im ungarischen Wahlkampf karikierten Anhänger der Tisza-Partei die Freundschaft zwischen Orbán und Putin als „sozialistischen Bruderkuss“ aus Sowjetzeiten. Krisztian Elek/IMAGO/ZUMA Press

Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?

Von Frank Nienhuysen

Wladimir Putin hat noch immer nicht gratuliert, und er wird es auch nicht mehr tun. Die Erklärung des Kremls nach dem Wahlsieg von Péter Magyar am vergangenen Sonntag ist ganz einfach: Ungarn habe in Russland den Status eines „unfreundlichen Landes“. Plötzlich ist Moskau wieder förmlich.

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:Ungarn hat die Seite gewechselt, aber bedroht ist die EU noch immer

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann
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