Russland und der Front National:Le Pen und die russischen Millionen

Russland und der Front National: Klar EU-feindlich und dafür in der Gunst des Kreml: Marine Le Pen (hier bei einem Auftritt rechter Parteien in Koblenz im Januar).

Klar EU-feindlich und dafür in der Gunst des Kreml: Marine Le Pen (hier bei einem Auftritt rechter Parteien in Koblenz im Januar).

(Foto: AP)
  • Emmanuel Macron, derzeit aussichtsreicher Bewerber um Frankreichs Präsidentenamt, wirft der russischen Regierung Einflussnahme auf den Wahlkampf vor.
  • Davon profitieren würde Marine Le Pen, Chefin des Front National.
  • Die rechtsextreme Partei hat exzellente Kontakte zum Kreml. 2014 bekam sie über Russland einen Millionenkredit.

Analyse von Leila Al-Serori

Russland hat Donald Trump durch gezielte Aktionen im Wahlkampf unterstützt, davon gehen amerikanische Geheimdienste aus. Wiederholt sich dies nun in Frankreich? Emmanuel Macron, der derzeit aussichtsreichste gemäßigte Präsidentschaftskandidat, wirft der russischen Regierung vor, mit Hilfe der vom Kreml finanzierten Medien Russia Today und Sputnik Falschmeldungen über ihn zu verbreiten. "Einmal wird er von der 'reichen Gay-Lobby' finanziert, dann wieder ist er ein amerikanischer Geheimagent", fasst Macrons Sprecher die Gerüchte zusammen. Außerdem habe es Hackerattacken auf die Computersysteme seiner Büros gegeben.

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