Der Weg zu den Gräbern ist breit und prächtig. Helle Steinsäulen säumen ihn, davor stehen zwei Dutzend Kämpfer, in Bronze gegossen, sie tragen Ritterrüstungen und Kampfanzüge. Vor den Trauerhallen ist so viel Platz, als müssten dort Paraden abgehalten werden. Doch am Ende ist das „Pantheon der Vaterlandsverteidiger“ auch nichts anderes als ein Friedhof.
Krieg in der UkraineDie russischen Friedhöfe wachsen
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Über den Tod der Soldaten wird in Russland nicht gerne gesprochen, außer wenn es um Heldentaten geht. Aber wer hinschaut, kann sie sehen: die Gräber der frisch Gefallenen.
Von Silke Bigalke, Moskau
