Russland-Sanktionen:Wenn die Fahnder zwei Mal klingeln

Lesezeit: 4 min

Die "Dilbar" wird in ein Dock der Lürssen Werft in Bremen geschleppt. Hier wurde sie jetzt von Steuerfahndung, Zoll und BKA durchsucht.

Die "Dilbar" wird in ein Dock der Lürssen-Werft in Bremen geschleppt. Dort wurde sie jetzt von Steuerfahndung, Zoll und BKA durchsucht.

(Foto: Focke Strangmann/AFP)

Nach Villen am Tegernsee durchsuchen Ermittler seit heute früh auch die Megayacht "Dilbar" in Bremen. Sie vermuten, dass der russische Oligarch Alischer Usmanow dem deutschen Staat Steuern in dreistelliger Millionenhöhe schuldet.

Von Florian Flade, Berlin, und Jörg Schmitt

Die Dilbar ist eine Luxusyacht oder besser gesagt, eine Megayacht. Bei der "Länge über alles", dem Maß aller Dinge unter den Superreichen, spielt das bei der Bremer Lürssen-Werft gebaute Schiff mit seinen 156 Metern auch heute noch in den globalen Top Ten. Seit einigen Monaten ist die Dilbar allerdings nicht mehr auf den Weltmeeren zu sehen. Sie darf wegen EU-Sanktionen deutsche Gewässer nicht verlassen - sie ist so gesehen derzeit ein "totes Schiff".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
Mutlose Mädchen
Psychologie
"Die Töchter wollen nicht so ein Leben wie ihre erschöpften Mütter"
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Family Playing A Board Game Together; Spielen
Leben und Gesellschaft
12 Spiele, mit denen man sofort loslegen kann
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
Zur SZ-Startseite