RusslandFür Putin ist der Iran-Krieg Chance und Risiko zugleich

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Strategische Partner: Irans Präsident Massud Peseschkian (li.) im Januar 2025 zu Besuch bei Wladimir Putin im Kreml.
Strategische Partner: Irans Präsident Massud Peseschkian (li.) im Januar 2025 zu Besuch bei Wladimir Putin im Kreml. Vyacheslav Prokofyev/AP

Höhere Preise für Öl, gelockerte US-Sanktionen: Kurzfristig gewinnt Russland durch den Krieg in Iran. Auf lange Sicht sind die Folgen für den Kreml aber kaum absehbar.

Von Silke Bigalke, Moskau

Der Vorschlag kam von dem Mann, der für Wladimir Putin eigentlich mit den Amerikanern über die Ukraine verhandeln soll: Vielleicht sollten die USA von nun an Sanktionen gegen Europa verhängen, schrieb der Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew auf der Plattform X, und zwar wegen mangelnder Gegenseitigkeit. Die Sanktionen gegen Russland könnte Washington dann gleich aufgeben, um den globalen Energiemarkt zu unterstützen, schrieb er. Um den Spott zu unterstreichen, ließ Dmitrijew online über den Vorschlag abstimmen.

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