Es war einer jener Momente auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die vielen Anwesenden und Zuschauern dauerhaft in Erinnerung bleiben dürften: Vor fast genau zwei Jahren wurde der Tod des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny bekannt gegeben. Seine Frau Julija Nawalnaja trat auf die Bühne. Mit Tränen in den Augen und um Fassung ringend fordert sie dazu auf, Putin „persönlich für alle Gräueltaten zur Rechenschaft“ zu ziehen.
GiftmordEuropa macht Russland für den Tod von Nawalny verantwortlich
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Zwei Jahre nach seinem Tod in einer russischen Strafkolonie ist es nun gewiss: Wissenschaftler haben das hochgiftige Epibatidin im Leichnam des Oppositionellen nachgewiesen. Seine Witwe Julija Nawalnaja hofft, dass Putin vor Gericht kommt.
Von Sina-Maria Schweikle und Frank Nienhuysen, München

Sicherheitskonferenz:Friedrich Merz verspricht: „Wir legen den Schalter im Kopf um“
Eine Rede, an der wochenlang gearbeitet wurde – wird sie etwas bewirken? Der Bundeskanzler präsentiert in München ein außenpolitisches Grundsatzprogramm. Eine direkte Botschaft an die USA wiederholt Merz zur Sicherheit auf Englisch.
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