Russlands Antwort auf SanktionenSpaltungsversuche aus Moskau

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Das Goethe-Institut war als eine der letzten deutschen Organisationen noch in Russland tätig. Nun werden die Standorte in Moskau (im Bild), Sankt Petersburg und Nowosibirsk geschlossen.
Das Goethe-Institut war als eine der letzten deutschen Organisationen noch in Russland tätig. Nun werden die Standorte in Moskau (im Bild), Sankt Petersburg und Nowosibirsk geschlossen.
Pavel Bednyakov/AP Photo

Der Kreml reagiert auf die Schuldzuweisung der Bundesregierung mit Gegenvorwürfen, schließt die Goethe-Institute in Russland – und lanciert eine Botschaft an die Ostdeutschen.

Von Julian Hans und Georg Ismar, München/Berlin

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Seit die Bundesregierung Anfang der Woche Moskau für den versuchten Drohnenanschlag von Leipzig verantwortlich gemacht und Sanktionen angekündigt hat, läuft in Russland eine eigene „Operation Antwort“. Die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk würden geschlossen, „nachdem man unser Kulturzentrum verjagt hat“, erklärte Außenminister Sergej Lawrow auf einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok. Das sei eine Frage der Selbstachtung. Die deutsche Regierung sei bewusst einen Schritt gegangen, der „das Ende ihrer kulturellen Präsenz in der Russischen Föderation bedeutet“. Deutschland hatte zuvor angekündigt, das Russische Haus in Berlin zu schließen, und die Mitarbeiter zur Ausreise aufgefordert.

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