Krieg in der Ukraine:Wird es einsam um Wladimir Putin?

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Krieg in der Ukraine: Russlands Präsident Wladimir Putin spricht beim Treffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) vergangene Woche in Samarkand mit Chinas Staatschef Xi Jinping.

Russlands Präsident Wladimir Putin spricht beim Treffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) vergangene Woche in Samarkand mit Chinas Staatschef Xi Jinping.

(Foto: Sergei Bobylyov/AFP)

Die Regierungschefs von Indien, der Türkei und China präsentierten sich als Verbündete Russlands. Aber was sie über den Krieg gegen die Ukraine sagen, könnte man als Abkehr vom Kreml deuten. Ändern sie ihren Kurs?

Von Tomas Avenarius, Silke Bigalke, Florian Müller und David Pfeifer

Es wird Narendra Modi vermutlich gefallen, dass seine Worte aus Samarkand um die Welt gereist sind, dass die New York Times und das Wall Street Journal gar einen Kurswechsel in die Äußerungen des indischen Premierministers hineingedeutet haben. Es unterstreicht die Bedeutung, die Modi seinem riesigen Land und damit auch sich selber zuspricht. "Ich weiß, dass die heutige Zeit keine Ära des Krieges ist, und ich habe mit Ihnen am Telefon darüber gesprochen", sagte Modi in Richtung Wladimir Putin bei einem Termin, der im Fernsehen übertragen wurde. Der russische Präsident schürzte die Lippen, blickte kurz zu Modi und dann nach unten. Im Westen wurde das als öffentlicher Tadel gewertet.

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