Mord in Berlin:Wie im Kalten Krieg

Mord in Berlin: Polizeitaucher suchen in der Spree nach Beweisen.

Polizeitaucher suchen in der Spree nach Beweisen.

(Foto: Paul Zinken/AFP)
  • Im Fall des am Freitag in aller Öffentlichkeit in Berlin mit zwei Kopfschüssen getöteten Tschetschenen sind nach wie vor viele Fragen offen.
  • Weil der Täter aus Moskau einreiste und auch bereits ein Rückflugticket besaß, ist die Spionageabwehr in die Ermittlungen eingebunden.
  • In Berlin werden Erinnerungen an den Kalten Krieg wach, bisher will sich niemand auf eine Schuldzuweisung gegenüber Russland festlegen - auch, weil auch andere Erklärungen in Betracht kommen.

Von Florian Flade und Ronen Steinke, Berlin

Hat ein russischer Geheimdienst mitten auf der Straße und am hellen Tag in Deutschland einen politischen Gegner liquidieren lassen? In Berlin werden böse Erinnerungen an den Kalten Krieg wach, seitdem am Freitag ein Mann mit zwei Schüssen aus nächster Nähe erschossen worden ist, mit einer Pistole mit Schalldämpfer, Typ Glock 26, Kaliber 9 Millimeter. Der Tatverdächtige, beinahe auf frischer Tat von der Berliner Polizei gefasst, sitzt seither in Untersuchungshaft.

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