Russisches HausWarum Russland in Berlin spionieren kann – und Deutschland auch noch dafür zahlt

Lesezeit: 4 Min.

Die Kultureinrichtung in Berlin nimmt mit 29 000 Quadratmetern einen ganzen Straßenblock ein, direkt neben dem Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung.
Die Kultureinrichtung in Berlin nimmt mit 29 000 Quadratmetern einen ganzen Straßenblock ein, direkt neben dem Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung.
Soeren Stache/dpa

Nach dem Beinahe-Anschlag von Leipzig wächst der Druck auf die Regierung, das Russische Haus zu schließen. Doch die unternimmt nichts. Politiker von CDU, SPD, FDP und Grünen fordern vehement ein Einschreiten.

Von Georg Ismar, Berlin

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Es ist schon erstaunlich: Ausgerechnet im Herzen von Berlin sind sich seit ein paar Wochen die Bundesregierung und Russland wieder so nahe wie lange nicht mehr. An der Taubenstraße 42/43 hängt an einer Glastür der schwarze Bundesadler auf goldenem Hintergrund, rot eingerahmt, darunter der Schriftzug „Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung“. Direkt angrenzend, Mauer an Mauer, beginnt der Komplex des Russischen Hauses, der einen ganzen Straßenblock einnimmt. In den oberen Stockwerken gibt es Dutzende Mietwohnungen, wer dort wohnt, ist unklar.

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