Rüstungsindustrie:"Die Politik sucht unsere Nähe"

Rüstungsindustrie: Die Firma Hensoldt produziert Überwachungs- und Luftverteidigungstechnologie - etwa das Radargerät für den Tarnkappenjet "F-35".

Die Firma Hensoldt produziert Überwachungs- und Luftverteidigungstechnologie - etwa das Radargerät für den Tarnkappenjet "F-35".

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Seit Russland die Ukraine überfallen hat, erhalten deutsche Rüstungsfirmen wie Rheinmetall und Hensoldt riesige Aufträge und steigern ihre Produktion. Fachleute klagen hingegen weiter über viel Bürokratie und Mutlosigkeit.

Von Thomas Fromm und Matthias Kolb

Thomas Müller erinnert sich noch gut an den Morgen des 24. Februar 2022, den Tag, an dem Russland die Ukraine angriff. "Mein erster Gedanke war: Das kann doch nicht sein, dass wir in Europa wieder einen klassischen Krieg haben", sagt Müller heute. Armin Papperger saß vor dem Fernseher, als es passierte, und er sagt heute, dass er mit solchen Bildern gerechnet hatte: "Wenn jemand mehrere Hunderttausend Soldaten an der Grenze zusammenzieht, besteht eine klare Absicht." Er habe seine Leute im Unternehmen schon "zwei Monate vor der Invasion auf den Kriegsfall vorbereitet".

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