LNG-Terminals:Manche Rügener wollen lieber frieren

LNG-Terminals: Das Rohr bleibt auf dem Trockenen: Demo gegen die LNG-Terminals auf Rügen im September.

Das Rohr bleibt auf dem Trockenen: Demo gegen die LNG-Terminals auf Rügen im September.

(Foto: dpa)

Die LNG-Pläne haben auf der Insel viele Feinde. Politiker müssen sich von Bürgern einiges anhören. Und jetzt kommt noch ein anderes Problem dazu.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar, Sassnitz/Berlin

Der Ärmste an diesem Abend ist der Bürgermeister. Sassnitz auf Rügen, eine Bürgerversammlung am Donnerstagabend. Zwei schwimmende Terminals für Flüssigerdgas sollen in Mukran, dem Hafen von Sassnitz, festmachen, diesen Winter noch. Leon Kräusche, der Bürgermeister des Inselortes, setzt sich für das Projekt ein - und bekommt an diesem Abend zu spüren, wie viele Feinde er sich in nur zehn Monaten im Amt gemacht hat. So viel bekommt er ab, dass am Ende auch Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) fassungslos ist. "Ich habe hier heute Worte zum Bürgermeister gehört, die er nicht verdient hat", sagt er.

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