AfDDer Verteidigungspolitiker, der sich selbst verteidigen muss

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Rüdiger Lucassen (AfD) spricht in der Sitzung des Bundestags zur Modernisierung des Wehrdienstes.
Rüdiger Lucassen (AfD) spricht in der Sitzung des Bundestags zur Modernisierung des Wehrdienstes. Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Rüdiger Lucassen kritisierte den Thüringer Landesvorsitzenden wegen dessen Aussagen zur Wehrpflicht scharf. Nun drohen ihm Strafen. Und die beiden Männer führen stellvertretend eine Auseinandersetzung über die Richtung ihrer Partei.

Von Tim Frehler

Der Auftritt, der Rüdiger Lucassen gerade mächtig Ärger mit seiner Fraktion bereitet, ist gut zwei Wochen her: Als der Bundestag am 5. Dezember über das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz der Bundesregierung abstimmt, hält Lucassen für die AfD die erste Rede. Eine, für deren Inhalt ihm jetzt Ordnungsmaßnahmen drohen, weil er darin Björn Höcke und dessen Rede zur Wehrpflicht wenige Tage zuvor scharf kritisiert hat. Höcke komme darin, sagt Lucassen, zu dem Schluss, „dass Deutschland es nicht mehr wert sei, dafür zu kämpfen“.

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