Rücktritt der ParteispitzeBerliner Grüne: Respekt vor Entscheidung des Bundesvorstands

Nach Ansicht der Berliner Grünen muss sich die Partei in der Bundesregierung nun stärker bei den Themen Klimaschutz, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit durchsetzen. (Archivbild)
Nach Ansicht der Berliner Grünen muss sich die Partei in der Bundesregierung nun stärker bei den Themen Klimaschutz, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit durchsetzen. (Archivbild) (Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Der Rücktritt der Grünen-Bundesspitze soll einen Neuanfang für die Partei einläuten. Für die Berliner Grünen ist klar, welche Themen nun stärker in der Bundespolitik durchgesetzt werden müssen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/bb) - Die Spitze der Berliner Grünen hat dem scheidenden Bundesvorstand der Partei für die Rücktrittsentscheidung Respekt gezollt. „Wir danken dem Bundesvorstand für seine intensive Arbeit in dieser schwierigen Zeit und dafür, dass er den Weg für einen Neustart bereitet“, sagten die beiden Landesvorsitzenden Nina Stahr und Philmon Ghirmai laut einer Mitteilung. „Vor diesem Schritt haben wir sehr großen Respekt.“

Die Bundespartei habe nun die Aufgabe, die Themen Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stärker in der Bundesregierung durchzusetzen. „Wir müssen zeigen, dass ein gerechter Klimaschutz das Leben der Menschen konkret verbessert“, sagten die beiden Landesvorsitzenden. „Wir müssen zeigen, dass wir für Menschenrechte auch dann einstehen, wenn sie von anderen in Fragen gestellt werden. Und nicht zuletzt müssen wir dafür Sorge tragen, dass lebensnahe Sorgen wie teure Mieten und Lebenshaltungskosten endlich angegangen werden.“

Zuvor hatten die beiden Bundesvorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour ihren Rücktritt verkündet. Auf dem Bundesparteitag Mitte November soll ein neuer Vorstand gewählt werden. Die Bundesvorsitzenden zogen damit die Konsequenzen aus den vergangenen Misserfolgen bei mehreren Wahlen. 

© dpa-infocom, dpa:240925-930-242864/1

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