Rostock (dpa/mv) - Die Hansestadt Rostock hat fünf von einer Einzelperson angemeldete Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen verboten. Bereits am Freitag hatte die Stadt eine von demselben Mann angemeldete große Veranstaltung untersagt. Sie hatte dies unter anderem damit begründet, dass sich die Teilnehmer in den vergangenen Wochen weit überwiegend nicht an Auflagen gehalten hätten und auch nicht zu deren Einhaltung zu bewegen gewesen seien.
Der Einzelanmelder habe versucht, beim Verwaltungsgericht Schwerin über ein Eilverfahren die Demonstration an diesem Montag doch noch starten zu können, sagte ein Stadtsprecher. Wie das Gericht der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitteilte, wurde dem Antrag jedoch nicht stattgegeben. Der Stadtsprecher fügte hinzu, dass auch alle seit Freitag angemeldeten weiteren Demonstrationen zu unzulässigen Ersatzveranstaltungen erklärt worden seien.
Wie ein Sprecher des in Greifswald sitzenden Oberverwaltungsgerichts der dpa sagte, habe der Anwalt des Anmelders mitgeteilt, auf eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts zu verzichten.
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