Nachruf auf Rosalynn Carter:Eine First Lady für die Geschichtsbücher

Nachruf auf Rosalynn Carter: Rosalynn und Jimmy Carter beim Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer 1976 im Madison Square Garden in New York

Rosalynn und Jimmy Carter beim Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer 1976 im Madison Square Garden in New York

(Foto: Anonymous/AP)

Die politische Karriere von Jimmy Carter wäre ohne seine Frau Rosalynn nicht denkbar gewesen. Nun ist sie im Alter von 96 Jahren gestorben.

Von Christian Zaschke, New York

Als eine Weile nach Beginn der Präsidentschaft von Jimmy Carter im Jahr 1977 bekannt wurde, dass dessen Ehefrau Rosalynn an Kabinettssitzungen und Sicherheitsbriefings teilnahm, regte sich in Teilen der Presse Unmut. War das angemessen? Hatte sich die Ehefrau des mächtigsten Mannes der Welt nicht um häusliche Belange zu kümmern? Oder war am Ende gar Rosalynn die heimliche Präsidentin, die Jimmy sagte, was er zu tun habe? In ihrer Autobiografie schrieb Rosalynn Carter später, die Leute, die solche Fragen stellten, wüssten offenbar sehr wenig über ihren Ehemann. Er lasse sich beraten, aber sicherlich nichts vorschreiben.

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