Neue US-WaffenWie hoch ist das Eskalationspotenzial?

Lesezeit: 2 Min.

Bodengestützte Marschflugkörper des Typs Tomahawk könnten erstmals seit dem Kalten Krieg in Deutschland stationiert werden.
Bodengestützte Marschflugkörper des Typs Tomahawk könnten erstmals seit dem Kalten Krieg in Deutschland stationiert werden. (Foto: JARET MORRIS/AFP)

SPD-Fraktionschef Mützenich liefert sich mit Außenministerin Baerbock ein verbales Fernduell über die Stationierung von US-Raketen in Deutschland. Was sagen Sicherheitsexperten zu dem Thema? 

Von Paul-Anton Krüger, Sina-Maria Schweikle, Berlin

Rolf Mützenich hat über atomwaffenfreie Zonen in der internationalen Politik promoviert. Diplomatie, Friedens- und Konfliktforschung bezeichnete der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag im Frühjahr im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung als „mein Lebensthema“. Nun hat er mit Äußerungen zu der von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) unter Einbindung der Ampelfraktionen betriebenen Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland eine neue Kontroverse ausgelöst. Auf „verstärkte Abschreckung und zusätzliche Abstandswaffen“ zu verzichten wäre „nicht nur verantwortungslos, sondern auch naiv“, sagte etwa Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die sich wie Mützenich in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe äußerte.

Zur SZ-Startseite

Stationierung von US-Waffen
:Russland droht, Deutschland rüstet

Der Kreml spricht eine unverhohlene Warnung an EU-Länder aus, die ab 2026 US-Mittelstreckenwaffen stationieren wollen: „Alle Hauptstädte dieser Staaten sind potenzielle Opfer“.

Von Paul-Anton Krüger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: