CDU-Bundestagsabgeordneter Kiesewetter als Buchautor„Für mein Land kämpfen? Ja sicher!“

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Roderich Kiesewetter findet, Deutschland gehe bisher nur in „Ameisenschritten“ Richtung neue Sicherheitsarchitektur.
Roderich Kiesewetter findet, Deutschland gehe bisher nur in „Ameisenschritten“ Richtung neue Sicherheitsarchitektur. Tanel Meos/Imago

In der Union nervt Roderich Kiesewetter nicht wenige. Nun hat der ehemalige Offizier die Sicherheitslage und den deutschen „Sofa-Pazifismus“  in einem Buch seziert. Er fordert die Ausrufung des Spannungsfalls und rät, mehr von Skandinavien zu lernen.

Rezension von Georg Ismar

Roderich Kiesewetter ist ein klarsichtiger Beobachter, aber seine Warnungen werden nicht immer ernst genommen. 2015 war der CDU-Bundestagsabgeordnete Berichterstatter seiner Fraktion für Russland und öfter zu Gast in der russischen Botschaft. Dabei wurde er mehrfach von einer Russin angesprochen, die sich als Unternehmerin und Beraterin ausgab. Kiesewetter beobachtete sie auch im Austausch mit einem Mann des russischen Militärgeheimdienstes. Später, nach dem Überfall auf die Ukraine, traf er sie bei einer Veranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts wieder. Hier gab sie sich plötzlich als Ukrainerin aus.

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