Zum Tod von Rita SüssmuthAbschied von einer Kämpferin

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Ihr Kampf für die Gleichberechtigung zieht sich durch alle Reden: Kanzler Friedrich Merz würdigt Rita Süssmuth im Bundestag.
Ihr Kampf für die Gleichberechtigung zieht sich durch alle Reden: Kanzler Friedrich Merz würdigt Rita Süssmuth im Bundestag. Omer Messinger/Getty

Rita Süssmuth war eine der wichtigsten Frauenpolitikerinnen der Bundesrepublik. Das politische Berlin ehrt die ehemalige Bundestagspräsidentin und Frauenministerin mit einem Trauerstaatsakt.

Von Valerie Höhne, Berlin

Schaut man Richtung Regierungsbank, fällt der Blick am Dienstag auf ein großes Porträt von Rita Süssmuth. Die Bank, auf der normalerweise der Kanzler und die Minister sitzen, bleibt leer. Stattdessen liegen weiße Blumenbouquets auf den Tischen. Die Bundesrepublik ehrt die ehemalige CDU-Politikerin, Gesundheits-, Familien- und Frauenministerin und Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth mit einem Trauerstaatsakt.

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Sie war Deutschlands erste Frauenministerin, dann Bundestagspräsidentin – und vor allem war sie vielen ihrer Parteifreunde weit voraus. Trotzdem sah Rita Süssmuth in der CDU die richtige Partei für sich. Bis ins hohe Alter folgte sie dem Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Christiane Schlötzer

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