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Ringstorff-Karriere in Bildern:Unbeirrbarer Steuermann

Zehn Jahre lang stand Harald Ringstorff an der Spitze Mecklenburg-Vorpommerns: Ein Mann für Schlagzeilen war er nicht. Seine Ministerpräsidentschaft in Bildern.

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Da war er noch nicht Ministerpräsident, schuf aber eine Basis dafür: Bereits 1995 lotete SPD-Oppositionsführer Harald Ringstorff mit PDS-Größe Gregor Gysi Möglichkeiten einer Zusammenarbeit der beiden Parteien aus.

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1998 zog die SPD mit Ringstorff als Spitzenkandidat in die Landtagswahl von Mecklenburg-Vorpommern. Die Slogans haben sich seitdem nicht wesentlich verändert...

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Bei der Landtagswahl 1998, die am gleichen Tag wie die Bundestagswahl stattfand, profiterte auch die SPD in Mecklenburg-Vorpommern von der Wechselstimmung im Lande. Die Sozialdemokraten legten fünf Prozent zu, wurden stärkste Partei...

Ringstorff freut sich am Wahlabend mit seiner Frau über das Ergebnis. Foto: AP

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...und konnten eine Koalition mit der PDS von Harald Holter (links) eingehen. Es handelte sich um die erste rot-rote Koalition auf Länderebene.

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Prekär wurde es für Ringstorff im August 2000, als der als besonders gefährlich geltende Insasse Frank Zander aus der Klinik für Forensische Psychiatrie in Ueckermünde ausbrach. Nachdem zum fünften Mal binnen weniger Monate ein Häftling ausgebrochen war, geriet Ringstorff, der gleichzeitig Justizminister war, stark unter Druck. Am 19. September 2000 stellte er dieses Amt zur Verfügung.

Das Fenster, durch das Häftling Zander geflohen ist, ist mit einem Rollo verschlossen. Foto: dpa

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Zum Nachfolger ernannte er einen gewissen Erwin Sellering (SPD), der zuvor Vizepräsident des Verwaltungsgerichtes Greifswald war.

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Auch die Landtagswahl 2002 fand zeitgleich mit der Bundestagswahl statt und so konnte Bundeskanzler Schröder gleich doppelt Wahlkampf machen. Es sollte sich lohnen: Sowohl Schröder als auch Ringstorff wurden wiedergewählt.

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Ringstorffs SPD konnte weitere sechs Prozentpunkte zulegen und den Abstand zur CDU von Eckhardr Rehberg (rechts) auf neun Prozentpunkte vergrößern. In Schwerin regierte Rot-rot weiter.

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Als Ministerpräsident ging Ringstorff auch in Sachen Sport mit gutem Beispiel voran, als er 2004 in Rostock an einer Prominentenstaffel im Schwimmen teilnahm.

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Großen Besuch hatte Ringstorff im Juli 2006: Bundeskanzlerin Merkel hatte US-Präsident in ihren Wahlkreis in ihre Heimat eingeladen. Der Ministerpräsident durfte nicht fehlen.

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Wenige Wochen später stand der nächste Landtagswahlkampf an. In neuem Look und modernem Bus ging Ringstorff auf Stimmenfang.

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Am 17. September musste die Ringstorff-SPD eine Minus von zehn Prozentpunkten verkraften. Die CDU von Spitzenkandidat Jürgen Seidel (l.) stagnierte, wurde aber...

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...trotzdem von Ringstorff als neuer Koalitionspartner ausgewählt. Den rot-schwarzen Koalitionsvertrag präsentierte ganz stolz der damalige SPD-Landeschef Till Backhaus, der lange Zeit als potenzieller Ringstorff-Nachfolger gehandelt wurde. Nun übernimmt jedoch...

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...voraussichtlich Sozialminister und SPD-Landesvorsitzender Erwin Sellering (rechts) das Ruder in Schwerin. Sellering hatte Ringstorff schon einmal beerbt: 2000 als Justizminister.

Am 4. August 2008 besuchte SPD-Chef Kurt Beck Mecklenburg-Vorpommern und besuchte gemeinsam mit Ringstorff (l.) und Sellering (r.) das Segelschulschiff 'Gorch Fock I'.

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