Kritik aus der UnionIst die neue Klingbeil-Rente ein Rendite-Killer?

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„Wir machen es für alle leichter“, so lautet das Versprechen zur Ablösung der Riester-Rente. Doch daran gibt es auch Zweifel.
„Wir machen es für alle leichter“, so lautet das Versprechen zur Ablösung der Riester-Rente. Doch daran gibt es auch Zweifel. Ralf Homburg/Lobeca/Imago

Finanzminister Klingbeil will das private Anlegen für die Rente vereinfachen. Aber aus der Union kommt Protest: Das neue Modell sei immer noch viel zu kompliziert – und für die Sparer zu teuer.

Von Robert Roßmann, Berlin

Die Zahl der Riester-Verträge geht seit Jahren zurück. Zu niedrig die Rendite, zu kompliziert die Handhabung, so die Klage. Union und SPD haben deshalb in ihrem Koalitionsvertrag versprochen, die Riester-Rente „in ein neues Vorsorgeprodukt“ zu überführen und die Altersvorsorge dabei nicht nur von bürokratischen Hemmnissen zu befreien, sondern auch die Kosten zu senken. Inzwischen liegt ein Gesetzentwurf vor, die Federführung hat das Finanzministerium von Lars Klingbeil. „Wir machen es für alle leichter“, hat der Sozialdemokrat bei der ersten Lesung des Entwurfs im Bundestag versprochen. Doch jetzt gibt es heftige Kritik aus der Unionsfraktion an dem Gesetzentwurf.

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