RichtungsstreitPolnische PiS-Partei spaltet sich auf

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Polens größte Oppositionspartei hat sich gespalten. Nach einem Richtungsstreit in der rechtskonservativen PiS („Recht und Gerechtigkeit“) werden mehr als 30 Abgeordnete um den Ex-Regierungschef Mateusz Morawiecki die Partei verlassen, teilte Parteichef Jarosław Kaczyński in Warschau mit. Morawiecki selbst sprach von Intrigen der parteiinternen Gegner. Die PiS stellte bislang mit 186 Abgeordneten die größte Fraktion im polnischen Parlament. Hintergrund ist ein Konflikt um die künftige Ausrichtung der Partei. Im März hatte der 77 Jahre alte Kaczyński den rechten Hardliner Przemysław Czarnek zum Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten bei der Parlamentswahl 2027 gekürt. Die Nominierung zeigte, dass Kaczyński darauf spekuliert, Wähler rechtsradikaler Parteien für sich zu gewinnen. Von dieser Entscheidung fühlt sich der wirtschaftsliberale Vize-Parteichef Morawiecki düpiert.

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