Der Rüstungskonzern Rheinmetall baut in Litauen ein neues Munitionswerk für schwere Artillerie. Es handele sich um die größte Investition in die Verteidigung in der Geschichte des Landes, erklärte Präsident Gitanas Nausėda beim ersten Spatenstich: „Es ist ein strategischer Schritt, der darauf abzielt, Abschreckung als Voraussetzung für Frieden aufzubauen.“ Rheinmetall will nach eigenen Angaben bis zu 300 Millionen Euro über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem baltischen Staat in den neuen Standort investieren. Das Werk mit einer Fläche von umgerechnet über 300 Fußballfeldern soll 2026 in Betrieb genommen werden, der stufenweise Hochlauf der Produktion ist ab 2027 geplant.