Wenn er will, kann der 2,06-Meter-Mann Alexander Schweitzer auch abtauchen. Als am Wahlabend im März die Hochrechnungen die CDU immer klarer als Gewinnerin auswiesen, war der SPD-Ministerpräsident einfach verschwunden. Anderthalb Stunden lang mussten die Genossen in Mainz sich an Bier- und Weißweingläsern festhalten, bis ihr gescheiterter Spitzenkandidat auf die Bühne kam, blass und emotional, und konstatierte: „Wir haben gekämpft wie die Löwen.“ Seinen eigentlich für den Morgen danach geplanten Auftritt in Berlin blies Schweitzer ab. Bloß keine Bilder mit Blumenstrauß produzieren, die an ein Begräbnis erinnern.
Alexander SchweitzerIn die zweite Reihe geht er nicht
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In anderthalb Wochen muss der rheinland-pfälzische Ministerpräsident sein Amt abgeben. Nun hat er sich zum SPD-Fraktionschef wählen lassen. Mit anderen Worten: Er nimmt einen neuen Anlauf.
