Alexander SchweitzerIn die zweite Reihe geht er nicht

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Alexander Schweitzer, seit knapp zwei Jahren Ministerpräsident in Mainz. Aber nicht mehr lange.
Alexander Schweitzer, seit knapp zwei Jahren Ministerpräsident in Mainz. Aber nicht mehr lange. Hannes P. Albert/dpa

In anderthalb Wochen muss der rheinland-pfälzische Ministerpräsident sein Amt abgeben. Nun hat er sich zum SPD-Fraktionschef wählen lassen. Mit anderen Worten: Er nimmt einen neuen Anlauf.

Von Kathrin Wiesel-Lancé

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Wenn er will, kann der 2,06-Meter-Mann Alexander Schweitzer auch abtauchen. Als am Wahlabend im März die Hochrechnungen die CDU immer klarer als Gewinnerin auswiesen, war der SPD-Ministerpräsident einfach verschwunden. Anderthalb Stunden lang mussten die Genossen in Mainz sich an Bier- und Weißweingläsern festhalten, bis ihr gescheiterter Spitzenkandidat auf die Bühne kam, blass und emotional, und konstatierte: „Wir haben gekämpft wie die Löwen.“ Seinen eigentlich für den Morgen danach geplanten Auftritt in Berlin blies Schweitzer ab. Bloß keine Bilder mit Blumenstrauß produzieren, die an ein Begräbnis erinnern.

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