ReformenArbeitgeber stellen sich im Rentenstreit gegen Kanzler Merz

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Der Bundeskanzler verteidigt die Vereinbarung mit der SPD zur Rente: „Wir haben im Kabinett nicht mehr oder weniger verabschiedet als im Koalitionsvertrag vereinbart.“
Der Bundeskanzler verteidigt die Vereinbarung mit der SPD zur Rente: „Wir haben im Kabinett nicht mehr oder weniger verabschiedet als im Koalitionsvertrag vereinbart.“ (Foto: Carsten Koall/Getty)

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger unterstützt die Gruppe junger Unionsabgeordneter, die das Rentenpaket ablehnen. Friedrich Merz und die SPD-Vorsitzenden aber beharren auf ihren Plänen.

Von Roland Preuß, Berlin

Im Streit über das Rentenpaket stellen sich nun auch die Arbeitgebervertreter gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger unterstützte am Dienstag die „Junge Gruppe“ in der Unionsfraktion, die dem bereits vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenpaket im Bundestag nicht zustimmen will. „Wenn das jetzt junge Abgeordnete zum Thema in der Koalition machen, haben sie meine volle Unterstützung“, sagte Dulger. Schließlich sei das Parlament Auftraggeber der Regierung und nicht umgekehrt. „Kabinettsbeschlüsse können geändert werden. Wenn sie falsch sind, dann muss das Parlament sie ändern.“

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