Koalitionsstreit über AltersversorgungHilft nur noch eine Rentenkürzung?

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Die jungen Abgeordneten der Union werfen Bärbel Bas (SPD) vor, mit ihren Rentenplänen den Haushalt bis 2040 mit mehr als 115 Milliarden Euro zusätzlich zu belasten.
Die jungen Abgeordneten der Union werfen Bärbel Bas (SPD) vor, mit ihren Rentenplänen den Haushalt bis 2040 mit mehr als 115 Milliarden Euro zusätzlich zu belasten. (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Der Koalitionskonflikt über das Rentenpaket ist explosiver als gedacht, die Junge Union rebelliert gegen Milliardenzuschüsse im kommenden Jahrzehnt. Eine Lösung gäbe es, doch die gilt als Tabu.

Von Bastian Brinkmann, Berlin

Die Renten sollen bis 2031 schneller steigen als bisher geplant – das ist der Kern des Rentenpakets von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Die jungen Abgeordneten der Union halten davon wenig, wollen diesem Punkt aber zustimmen, weil er im Koalitionsvertrag steht. Strittig ist allerdings, was 2032 passiert. Die Rentenrebellen von CDU/CSU wollen verhindern, dass nach 2031 weiterhin Steuerzuschüsse in Milliardenhöhe aus dem Haushalt an die Rentenkasse fließen, um die schnelleren Rentensteigerungen zu finanzieren. Sie werfen Bärbel Bas vor, den Haushalt bis 2040 mit mehr als 115 Milliarden Euro zusätzlich zu belasten.

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