RentenpaketHängepartie für die Koalition

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Schützenhilfe für die Koalition von der Linken? Unionsfraktionschef Jens Spahn (links) und die Fraktionsvorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek.
Schützenhilfe für die Koalition von der Linken? Unionsfraktionschef Jens Spahn (links) und die Fraktionsvorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek. (Foto: Maja Hitij/Getty Images)

Schwarz-Rot kann sich einer eigenen Mehrheit für die Rentenpläne der Bundesregierung nicht gewiss sein. Die Linke könnte helfen, doch dadurch entsteht der Union ein neues Problem.

Von Daniel Brössler, Berlin

Mit einer Serie von Einzelgesprächen versucht die Führung der Unionsfraktion, eine bedrohliche Niederlage für die schwarz-rote Koalition bei der für Freitag im Bundestag geplanten Abstimmung über das Rentenpaket abzuwenden. Auch nach dem Auslaufen einer Frist für die fraktionsinternen Kritiker galt die Gefahr nicht als gebannt. Fraktionschef Jens Spahn (CDU) hatte alle Fraktionsmitglieder aufgefordert, die gegen das Paket stimmen wollen, das bis Mittwoch um zwölf Uhr mitzuteilen. Die Zahl der Meldungen hielt die Fraktion allerdings unter Verschluss. Es handele sich um ein „internes Verfahren, aus dem keine Zwischenstände kommuniziert werden“, teilte ein Fraktionssprecher mit. Dem Vernehmen nach sollen erste Gespräche erfolgreich verlaufen sein.

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