Auch Bundesminister entkommen nicht der Wahlbürokratie. Daher stand auf dem Stimmzettel im niedersächsischen Wahlkreis Gifhorn/Peine nicht mehr nur Hubertus Heil als SPD-Kandidat, sondern sein ganzer amtlicher Name musste auf den Zettel: Wolfgang-Hubertus Ernst Ulrich Heil. Die gehäuften Vornamen sind eine Familientradition, aber der Rufname war schon immer kurz. „Mein Name ist seit 52 Jahren Hubertus Heil“, sagt der SPD-Minister für Arbeit und Soziales, als er zum Interview empfängt. Heil gehört zur kleinen schwarz-roten Runde, die in Berlin gerade sondiert – und die sich auf enorm hohe Schulden und Investitionen geeinigt hat.
Sozialpolitik und RegierungsbildungRente steigt um 3,74 Prozent
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Die SPD bekommt mehr Schulden für Infrastruktur, als sie im Wahlkampf überhaupt gefordert hat. Wird Friedrich Merz der beste SPD-Kanzler seit Willy Brandt? Ein Gespräch mit Arbeitsminister Hubertus Heil, der an den Sondierungen beteiligt ist.
Interview von Bastian Brinkmann, Berlin
