Reichspogromnacht am 9. November 1938Als in Deutschland die Synagogen brannten

Im November 1938 initiierte die NS-Führung den Gewaltexzess gegen jüdische Deutsche. Gotteshäuser und Geschäfte wurden verwüstet, Menschen erniedrigt, getötet oder ins KZ geschafft. Aufnahmen aus dem Archiv von SZ Photo.

Im November 1938 initiierte die NS-Führung einen Gewaltexzess gegen jüdische Deutsche, der als so genannte "Reichskristallnacht" in die Geschichte einging. Gotteshäuser und Geschäfte wurden verwüstet, Menschen erniedrigt, getötet oder ins KZ geschafft. SZ.de dokumentiert das Pogrom mit Aufnahmen aus dem Archiv von SZ Photo.

Am 9. November 1938 versammelte sich die NS-Führung um Adolf Hitler um des Putsches zu Gedenken, der ihnen 15 Jahre zuvor misslungen war. Im Anschluss an die Feierlichkeiten organisierte die NS-Führung die Übergriffe im gesamten Reichsgebiet.

Im Bild: Beim Erinnerungsmarsch an den Putsch marschiert Adolf Hitler mit den alten Kämpfern der NSDAP vom Bürgerbräukeller zur Feldherrnhalle in der Innenstadt Münchens. Hier passiert die Kolonne das Isartor, allen voran der berüchtigte Hetzer Julius Streicher.

Bild: Süddeutsche Zeitung Photo 26. September 2018, 12:002018-09-26 12:00:48 © SZ.de/odg