Streit in der BundesregierungDie glänzende Niederlage der Katherina Reiche

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„Ich bin weiterhin der Auffassung, dass der Staat tatsächlich nicht jedes Preisrisiko beheben kann“: Die Klingbeil-Widersacherin Katherina Reiche bleibt hart.
„Ich bin weiterhin der Auffassung, dass der Staat tatsächlich nicht jedes Preisrisiko beheben kann“: Die Klingbeil-Widersacherin Katherina Reiche bleibt hart. Sean Gallup/Getty

Alles, was die Koalition nun wegen hoher Spritpreise noch unternehmen will, lehnt die Wirtschaftsministerin rundweg ab. Eine Schlappe für die CDU-Frau? Im Gegenteil.

Von Michael Bauchmüller und Henrike Roßbach, Berlin

Katherina Reiche fliegt geradezu in den Raum. Sie steigt auf die Bühne, stellt sich hinter das Mikro und strahlt erst einmal von links nach rechts und wieder zurück. Die EU-Kommission hat gerade den deutschen Industriestrompreis genehmigt, „der Knoten ist durchschlagen“, verkündet die Wirtschaftsministerin von der CDU. Und es gibt nichts, was ihre gute Laune an diesem Nachmittag trüben kann. Reiche, die in ihrem Ministerium wahrlich nicht als Botschafterin des Frohsinns bekannt ist, lächelt alles weg. Sieht so eine aus, die gerade in einer zentralen politischen Frage überstimmt wurde? Die sich mit dem Vizekanzler angelegt hat und dann vom Chef zurückgepfiffen wurde?

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