Regierung:Woidke: „ Müssen mit den Menschen reden und Probleme lösen“

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, nimmt an einer Pressekonferenz. (Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild)

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Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat angesichts der hohen Zustimmung für die AfD in Umfragen für einen neuen Politikstil geworben. „Wir müssen noch stärker als bisher mit den Menschen reden und die vorhandenen Probleme lösen“, sagte der Regierungschef in einem vorab veröffentlichten Interview mit dem „Nordkurier“ und der Zeitung „Der Prignitzer“ (Mittwoch). Die Menschen seien auch angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verunsichert und sorgten sich um ihre Zukunft.

„Dazu kommen Diskussionen auf der Bundesebene, die diese Unsicherheit und teilweise auch Ängste noch mal verstärkt haben, ich nenne hier etwa das Gebäudeenergiegesetz“, sagte Woidke. Solche Gesetze müssten viel besser vorbereitet und die möglichen Förderungen auch im Gesetz festgeschrieben werden. „Die Menschen müssen verstehen können, dass das, was sie tun, nicht nur gut ist für den Klimaschutz, sondern auch ihnen selber hilft, weil sie zukünftig beispielsweise effizienter heizen können“, meinte der Regierungschef.

Im Umgang mit der AfD forderte Woidke eine stärkere inhaltliche Auseinandersetzung. „Es gibt von der AfD keine Pläne für die Zukunft unseres Landes. Es gibt keine Pläne für die Wirtschaft. Es gibt keine Pläne für die soziale Absicherung der Menschen“, meinte er. „Deswegen sollten wir uns mehr darauf konzentrieren, die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD zu suchen.“

© dpa-infocom, dpa:230718-99-448018/2

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