RegierungLaschet: „Köln vor fünf Jahren darf sich nicht wiederholen“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r) am Kölner Hauptbahnhof.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r) am Kölner Hauptbahnhof. Henning Kaiser/dpa

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat vor dem Kölner Dom an die massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht vor fünf Jahren erinnert. "Köln...

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Köln (dpa) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat vor dem Kölner Dom an die massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht vor fünf Jahren erinnert. „Köln vor fünf Jahren - das darf sich nicht wiederholen“, sagte Laschet bei einem Ortsbesuch.

„600 Frauen, die missbraucht, die belästigt, die zum Teil auch vergewaltigt worden sind, mitten in Köln“, erinnerte Laschet. „Es muss auf jedem Platz im Land zu jeder Minute die Sicherheit von Menschen, die über diesen Platz gehen, gewährleistet sein.“

Die Regierung habe deshalb mehr Polizisten eingestellt sowie die Ausstattung der Polizei und die gesetzlichen Möglichkeiten der Polizei verbessert. „Der, der sich nicht an die Regeln hält, muss den Rechtsstaat spüren, der die Rechte der Schwächeren durchsetzt“, sagte Laschet.

In der Silvesternacht 2015/2016 hatte sich vor dem Kölner Dom eine Menschenmenge gebildet. Aus ihr heraus waren zahlreiche Frauen sexuell angegriffen und beraubt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln stammte ein Großteil der Beschuldigten aus Algerien und Marokko. 1210 Strafanzeigen gingen ein, angeklagt wurden letztlich 46 Menschen. 36 von ihnen wurden verurteilt. Das Hauptproblem der Strafverfolgungsbehörden war, dass die meisten Opfer die Täter nach dem Gedränge kaum beschreiben konnten. Die Vorkommnisse in Köln hatten weltweit Schlagzeilen gemacht.

© dpa-infocom, dpa:201231-99-864291/2

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