Sommer der Reformen„Es ist aberwitzig zu glauben, dass bis zum 1. Juli der große Wurf gelingt“

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Bringdienst für allerlei Begehrlichkeiten: Die Politik müsse liefern, fordern das Volk und auch viele Politiker. Können Regierungen an diesem pauschalen Anspruch nur scheitern?
Bringdienst für allerlei Begehrlichkeiten: Die Politik müsse liefern, fordern das Volk und auch viele Politiker. Können Regierungen an diesem pauschalen Anspruch nur scheitern? Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach erklärt, warum Politik kein Lieferservice ist, Höflichkeit klüger wäre als Empörung – und Demokratie auch in die Kneipe gehört.

Von Wolfgang Janisch und Tobias Matern, Berlin

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Julia Reuschenbach kommt von einer Podcast-Aufnahme und müsste eigentlich schnell weiter zum nächsten Termin. Aber für das Interview im Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung nimmt sich die Politikwissenschaftlerin trotzdem ausgiebig Zeit. Schließlich geht es um die Reformen der Regierung Merz, um enttäuschte Wähler und um die Frage: Wie kann die Politik Vertrauen zurückgewinnen?

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