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Lehrerausbildung während Corona:Wenn das Referendariat zur Trockenübung wird

Bericht zur Umsetzung des Programms 'Begabtes Berlin'

Das Referendariat steht für Praxis in der Lehrerausbildung. Doch seit Beginn der Pandemie mussten die Klassenzimmer häufig leer bleiben - und die angehenden Lehrerinnen und Lehrer fanden sich wie ihre Schulkinder vor dem Bildschirm wieder.

(Foto: Annette Riedl/dpa)

Lernt man, vor einer Klasse zu stehen, wenn die Klasse eine Videokonferenz ist? Nicht wirklich, fürchten viele Referendare. Von der Politik fühlen sie sich alleinegelassen.

Von Marc-Julien Heinsch

Alisa Lengert hatte alles vorbereitet. Sie hatte die Turnmatten an die richtige Stelle gelegt, die Kästen aufgestellt, die Hütchen verteilt. Nur die Kinder fehlten. Wegen Corona traf die Referendarin ihre Prüfer im Juni 2020 in einer leeren Sporthalle, nur für sie hatte sie das Laufspiel aufgebaut. Die 22 Kinder ihrer dritten Klasse durften nicht dabei sein. Dabei, sagt Lengert, sei der Umgang mit den Kindern doch das Wichtigste bei einer Lehrerin.

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