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Rechtsextremismus:Terrorprozess gegen "Susl" beginnt

Die Hände von Andre E., einem der Angeklagten im NSU-Prozess, zeigen die Tätowierung "Freiheit." Er ist ein Vertrauter von Susanne G., der jetzt in München der Prozess gemacht wird.

Die Hände von Andre E., einem der Angeklagten im NSU-Prozess, zeigen die Tätowierung "Freiheit." Er ist ein Vertrauter von Susanne G., der jetzt in München der Prozess gemacht wird.

(Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Sie soll Kommunalpolitiker mit dem Tod bedroht und Polizisten ausgespäht haben. Besonders auffällig: Ihre innigen Kontakte ins NSU-Umfeld. In München kommt die Neonazi-Aktivistin Susanne G. aus Franken vor Gericht.

Von Annette Ramelsberger, München

Es herrschte ganz offensichtlich inniges Einvernehmen. "Sei mir gegrüßt, Susl", schrieb Ralf Wohlleben, einer der engsten Unterstützer der Mörderbande NSU an seine Vertraute Susanne G. Detailliert berichtete Wohlleben ihr in insgesamt 34 Briefen über den NSU-Prozess in München, über seine Haft, über seine ungebrochene rechtsextremistische Haltung. "Mit aufrechten Grüßen aus München", beendete er einen seiner Briefe aus der Zelle an "Susl" und schrieb dahinter: "Im Geiste frei."

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