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Terrorprozess gegen "Gruppe S.":Bis in den Tod

Terrorprozess gegen "Gruppe S."

Einen Tag nach der Zerschlagung der mutmaßlichen Terrorzelle wurden die ersten Festgenommenen im Februar 2020 in Karlsruhe zu den Haftrichtern des Bundesgerichtshofs gebracht.

(Foto: Uli Deck/DPA)

Durch Anschläge auf Moscheen wollte eine Gruppe Rechtsextremer Bürgerkrieg in Deutschland entfachen - so sieht es die Anklage. Die Verteidigung spricht von einem "Haufen Pfadfinder". An diesem Dienstag beginnt der Prozess.

Von Lena Kampf und Annette Ramelsberger, München

Seine Geduld sei am Ende, schrieb Werner S. Ende Januar 2020 seinen Männern in einer ihrer Chatgruppen. Bei ihrem bevorstehenden Treffen in Minden sollte es nur noch ums "Wesentliche" gehen. Dabei sei das Risiko hoch, warnte Werner S., dass es Veränderungen im Leben der Teilnehmer geben würde. Denn, so kündigte er an: Bei "Brot und Wein wird Krieg besprochen". Wer das nicht ertrage, sei bei dem Treffen fehl am Platz. Die Männer kamen dennoch, ein gutes Dutzend traf sich in Minden.

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