RechtsextremismusErmittlungen gegen mögliche rechtsradikale Gruppe – Waffen gesucht

Durchsucht werden Gebäude in der Region Hannover, in der Stadt und im Landkreis Hildesheim, im Raum Pforzheim sowie im Kreis Lippe (Symbolfoto).
Durchsucht werden Gebäude in der Region Hannover, in der Stadt und im Landkreis Hildesheim, im Raum Pforzheim sowie im Kreis Lippe (Symbolfoto). (Foto: Imago/Malte Ossowski/Sven Simon)

Ermittler durchsuchen 13 Gebäude in drei Bundesländern. Sie haben acht Personen im Visier, vier von ihnen sollen Kriegs- und andere Schusswaffen besessen haben.

Terror-Ermittler sind gegen acht Beschuldigte wegen der Bildung einer mutmaßlich rechtsradikalen bewaffneten Gruppe vorgegangen. In Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wurden 13 Objekte durchsucht, wie die Generalstaatsanwaltschaft Celle mitteilte.

Verdächtig seien acht Personen im Alter von 32 bis 57 Jahren. Sie sollen „beruhend auf einer mutmaßlich rechtsradikalen Gesinnung“ eine bewaffnete Gruppe gebildet haben. Vier von ihnen sollen zudem unerlaubt Kriegswaffen und andere vollautomatische Schusswaffen besessen haben, so die Ermittler. Eine dieser Pistolen samt Munition habe man bereits Ende April in Niedersachsen beschlagnahmt.

Mit den Durchsuchungen am Dienstag wolle man weitere derartige Waffen auffinden und sicherstellen, schreibt die Staatsanwaltschaft. Außerdem erhofft sie sich weitere Erkenntnisse zu den Aktivitäten der Gruppe, deren möglichen Fortbestand sowie möglichen geplanten Aktionen. Durchsucht wurden Gebäude in der Region Hannover, in der Stadt und im Landkreis Hildesheim, im Raum Pforzheim sowie im Kreis Lippe. Grundlage sind gemeinsam geführte Ermittlungen der Zentralstelle Terrorismusbekämpfung der Generalstaatsanwaltschaft Celle mit dem LKA Niedersachsen. Zu etwaigen Ergebnissen machten die Behörden noch keine Angaben.

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