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Kolumne von Carolin Emcke

Lesezeit: 3 Min.

Der Präsident des MAD sprach diese Woche von einer "neuen Dimension" des Rechtsextremismus bei der Bundeswehr.
Der Präsident des MAD sprach diese Woche von einer "neuen Dimension" des Rechtsextremismus bei der Bundeswehr. (Foto: dpa)

Rechtsextremismus, auch in der Bundeswehr, als "neues" Phänomen zu bezeichnen, das keine Geschichte und keine Strukturen kennt, geht an der Wirklichkeit vorbei. Was muss noch geschehen, damit das Problem ernst genommen wird?

Schon wieder einer. Diesmal ein Soldat der Reserve, der vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als rechtsextrem enttarnt wurde. Schon wieder einer, der in Chatrooms antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet hat. Der mutmaßliche Feindeslisten anlegte mit den Namen und privaten Anschriften von Politikerinnen und Politikern und sie in rechtsradikalen Chatrooms verteilte. Immerhin wurde diesmal kein ganzes Waffenlager im Garten entdeckt wie erst im Mai bei einem Mitglied des Kommandos Spezialkräfte (KSK). Man kommt schon ganz durcheinander bei all den Fällen von Angehörigen der Bundeswehr, die mit rechtsextremen, rassistischen, revisionistischen Positionen auffallen.

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