Rostock-Lichtenhagen – Angespannte Situation in der Flüchtlingsunterkunft

Bereits Wochen vor den Krawallen war die Lage in Rostock-Lichtenhagen angespannt. Die ZAst war im Sommer 1992 völlig überfüllt. Neue Bewerber, meist Roma und Sinti, waren gezwungen, tagelang vor dem Gebäude zu campieren. Die Anwohner forderten von der Stadt ein Ausweichquartier, das aber nicht zur Verfügung gestellt wurde. Die Nachbarschaft beklagte sich massiv über die hygienische Situation um das Asylbewerberheim. In der Politik schien sich dafür niemand zuständig zu fühlen.

Bild: imago/Rex Schober 22. August 2017, 14:162017-08-22 14:16:30 © sueddeutsche.de/jum/joku/gal/odg