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Rechtsextreme:Kampfsport im Visier

Rechtsextremistische Kampfsportgruppen rücken immer stärker ins Blickfeld der Sicherheitsbehörden. Obwohl größere Veranstaltungen für die Szene auch wegen Corona bisher kaum möglich waren, hat sich das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum-Rechts von Bund und Ländern in den ersten acht Monaten dieses Jahres 14 Mal mit der rechtsextremistischen Kampfsportszene befasst. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. "Insbesondere junge Rechtsextremisten interessieren sich zunehmend für gemeinsame sportliche Aktivitäten", neben Kampfsport seien auch Kraftsport und Bergsteigen in der Szene beliebt, hält das Innenministerium fest. Die Grünen fordern eine politische Strategie gegen die Unterwanderung des Extremkampfsports durch Rechtsextreme.

© SZ vom 19.10.2020 / dpa

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