RaumfahrtMission Politik

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Der ehemalige Astronaut Thomas Reiter im Foyer der europäischen Raumfahrtagentur Esa.
Der ehemalige Astronaut Thomas Reiter im Foyer der europäischen Raumfahrtagentur Esa. (Foto: Boris Roessler/picture alliance/dpa)

Der frühere Esa-Astronaut Thomas Reiter wird Abteilungsleiter im Forschungsministerium von Dorothee Bär. Damit holt diese sich die überfällige Expertise ins Haus.

Von Dieter Sürig

Spötter mögen sagen, dass in das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt von CSU-Ministerin Dorothee Bär nun endlich auch Raumfahrtexpertise einzieht. Der deutsche Astronaut Thomas Reiter, 67, soll dort zum Jahreswechsel die Leitung der Abteilung Raumfahrt und Sicherheit übernehmen. Und die sonst eher zurückhaltende Branche reagiert mit Begeisterung: „Absolut beste Entscheidung“, „großartige News“, „super Besetzung“ kommentieren Raumfahrtexperten in sozialen Netzwerken. Das klingt auch ein bisschen nach Aufatmen. Die Branche hatte es zwar als positives Signal gewertet, dass die neue Bundesregierung erstmals das Wort Raumfahrt in den Titel eines Ministeriums aufnahm. Mehr als ein starkes Symbol für eine neue starke Raumfahrt kam aber nicht. Die Enttäuschung folgte, als sich dies auch im Budget des Haushaltsentwurfs für 2026 widerspiegelte.

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