Grenzübergang Rafah30 000 Menschen wollen zurück nach Gaza - doch nur 50 pro Tag dürfen

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Jugendliche Krankenhauspatienten aus Chan Yunis warten am Montag auf die Erlaubnis, den Gazastreifen über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten verlassen zu können.
Jugendliche Krankenhauspatienten aus Chan Yunis warten am Montag auf die Erlaubnis, den Gazastreifen über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten verlassen zu können. BASHAR TALEB/AFP

Nach vielen Monaten öffnet Israel den Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen. Dort warten knapp 20 000 Menschen auf medizinische Behandlung. Die USA feiern die Öffnung als Erfolg und planen neue Gespräche mit der israelischen Führung.

Von Bernd Dörries, Beirut

Die ersten Ambulanzen kamen schon im Morgengrauen. Die Rettungswagen warteten auf ägyptischer Seite vor dem Grenzübergang Rafah, um verletzte und kranke Palästinenser aus Gaza aufzunehmen, die seit Monaten und Jahren auf Behandlung warten. Es sind Menschen, denen Arme und Beine fehlen, die darauf hoffen, ihre Krebsbehandlung fortzusetzen. In Gaza wurden die meisten Krankenhäuser von der israelischen Armee zerstört.

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Die „Gelbe Linie“, die fast die Hälfte des Küstenstreifens abschneidet, sollte nur eine vorübergehende Grenze sein. Doch viele Palästinenser dort befürchten: Sie werden ihr Land nicht zurückbekommen.

SZ PlusVon Bernd Dörries

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