RAF-Terroristin KletteDer erste und wohl wichtigste Zeuge sagt aus

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Daniela Klette steht wegen bewaffneter Raubüberfälle in der niedersächsischen Stadt Celle vor Gericht.
Daniela Klette steht wegen bewaffneter Raubüberfälle in der niedersächsischen Stadt Celle vor Gericht. Pool/Getty Images

Im Prozess gegen die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette berichtet der Fahrer eines Geldtransporters, wie er von maskierten Bewaffneten überfallen wurde. Doch war die Angeklagte bei der Tat dabei oder nicht?

Von Ulrike Nimz und Jana Stegemann, Celle

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Als Klaus I. nach draußen blickt, sieht er die Waffe, eine Kalaschnikow vermutlich. Direkt in die Mündung habe er geschaut, sagt der Zeuge. Nur die Windschutzscheibe trennt den Fahrer des Geldtransporters von dem maskierten Bewaffneten, der habe gerufen: „Die Zweite geht durch.“ In einen Vorderreifen des gepanzerten Wagens hatte der Angreifer schon geschossen. „Ich habe nur gebetet, dass die Scheiben die Kugeln abhalten“, sagt Klaus I. Doch das Fenster splittert, ein Projektil schlägt in die Rückenlehne des Fahrersitzes ein.

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Daniela Klette ist nicht für den RAF-Terror angeklagt, sondern wegen Raubüberfällen. Aber klar ist auch: Es wird hier nicht umsonst in einem Hochsicherheitssaal verhandelt.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

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