Der US-Auslandssender Radio Free Asia stellt am Freitag seine Arbeit ein. „Wegen der finanziellen Lage und der Ungewissheit über unsere künftige Budgetierung sah sich RFA gezwungen, die gesamte verbliebene Produktion von Nachrichteninhalten nach 29 Jahren einzustellen“, heißt es in einer Erklärung des Senders, der in mehreren Landessprachen Asiens unabhängige Nachrichten verbreitet. „Um die begrenzten verfügbaren Ressourcen zu schonen und die Möglichkeit eines Neustarts des Betriebs zu wahren, falls eine kontinuierliche Finanzierung gewährleistet ist, ergreift RFA weitere Schritte, um ihren bereits reduzierten Umfang verantwortungsvoll zu verkleinern.“ Während viele Dienste, darunter RFA Uyghur und Tibet, bereits eingestellt wurden, hatten andere ein begrenztes Programmangebot, etwa auf Birmanisch, Khmer, Koreanisch, Mandarin und Vietnamesisch. Diese werden auch eingestellt. Das Aus für RFA geht auf die Politik der US-Regierung zur Beendigung der staatlichen Finanzierung für öffentlich-rechtliche Medien sowie auf den seit mehreren Wochen anhaltenden Haushalts-Shutdown in Washington zurück.